Gaming PC: Perfekte Gamer Computer samt Kaufempfehlung

Der Gaming PC steht und fällt mit der Auswahl an Hardware. Intel, AMD, Nvidia oder ATI sind Marken, welche wichtige Komponenten wie den Prozessor oder die Grafikkarte fertigen. Diese Aspekte sind, wie der RAM-Speicher, fürs Spielen unverzichtbar. Zudem müssen die Einzelteile auf einem Motherboard untergebracht werden.

Im besten Fall agieren die Bauteile miteinander und begünstigen die Leistung. Eine kompetente Darstellung zeigt sich bei modernen Spielen. Hier ist der Kunde aber gefragt, wie hoch seine Ansprüche sind. Daher werden nachfolgend diverse Gamer-Profile erstellt, welche mit Kaufempfehlungen von Gaming PCs versehen sind.

Gaming PC: Vom High-End Rechner bis zum Gamer-Zwerg

Die Bauteile sind der Kern vom Gaming PC. Diese Bauelemente können leider veralten. Wer einen Kauf in Erwägung zieht, sollte daher die Aktualität beachten. Für unsere Vorstellung von PC-Systemen ergibt sich hier ein Problem. Es wird eine Einteilung in Preiskategorien vorgenommen, welche sich in Veränderung befindet. Auch die Inhalte des Personal Computers können von den Unternehmen jederzeit geupdatet werden. Eine tagesaktuelle Aktualisierung ist von unserer Seite nicht möglich, daher muss jeder Interessent die Angaben hier mit den Bauteilen der verlinkten Konfiguration vergleichen.

Das letzte Update der Tabellen fand im April 2016 statt.

Über 2.500 Euro:

Extreme Komplett PC Bunbury F (Computerwerk)
  • 6x 3.3 GHz Intel Core i7 5820K
  • MSI X99A Gaming 9 ACK
  • 32 GB (4x 8GB) DDR4-2133 Crucial RAM
  • M2 SSD 240 GB Kingston
  • BluRay-RW/DVD+-RW Brenner
  • 2x 4GB GeForce GTX980 Dual-SLI
  • Cougar Challenger
  • 850 Watt BeQuiet Dark Power Pro 11
Bunburry-Gaming-PC-Computerwerk
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Über 2.000 Euro:

KCSgaming Dark Rock XL Gamer-PC (Kiebel)
  • 4x 4.0 GHz Intel Core i7 6700K
  • 16 GB DDR4-2666 HyperX
  • 500 GB SSD (Samsung)
  • 2 TB HDD Festplatte (SATA3)
  • EVGA nVidia GeForce GTX 980Ti 6GB Superclocked
  • ASUS Z170 Pro Gaming
  • 24x DVD-Brenner (Duallayer)
  • Windows 10 64-bit
  • Cooler Master Hyper TX3 EVO (supersilent)
  • 600 Watt BeQuiet Netzteil
KSCgaming-Dark-Rock-Kiebel
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Über 1.600 Euro:

NEW Big KING (Ankermann-PC)
  • Intel Core i7-5930K 6x 3.50 GHz
  • MSI GTX 970 Gaming 4 GB
  • 16 GB RAM DDR4-2133
  • Samsung SSD 850 PRO mit 256 GB
  • 2.000 GB HDD von Seagate (Barracuda)
  • Microsoft Win 10 64-bit
  • Scythe KATANA 4 CPU Cooler
  • Zusätzliche Upgrades können mitbestellt werden
New-Big-King-Ankermann-PC
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Über 1.200 Euro:

Spiele PC (Megaport)
  • Intel Core i7 6700K 4x 4.00 GHz
  • nVidia GeForce GTX980 4GB
  • 250GB SSD Cruicial BX 100
  • 1TB HDD Sata
  • 16 GB RAM DDR4 2400 MHz
  • MSI Z170A PC Mate
  • Arctic Colling Alpine 11
  • Win 7 64 Bit
  • DVD RW
  • USB 3.0
  • WLAN
  • Derzeit + Tom Clancy´s The Division
  • Corsair 300R Gehäuse mit roter Beleuchtung
Gamer-PC-Megaport
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Über 1.000 Euro:

Gamer PC System (DerComputerladen)
  • Intel i7-4790K: 4×4,0 GHz
  • 8 GB DDR3 RAM 1.600 MHz
  • GB Festplatte
  • nVidia GTX 980 mit 4GB
  • Mainboard: Sockel 1150 Intel B85
  • Windows 7 vorinstalliert
  • Gehäusebeleuchtung in Rot
Spiele-PC-DerComputerladen
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Über 800 Euro:

Gaming PC (Megaport)
  • Intel Core i5 4950 4x 3.30 GHz (mit Turbo auf 3.7 GHz)
  • ASUS H81M-PLUS Mainboard mit 5.1 Sound
  • Gamer Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX970 mit 4GB DDR5
  • 1 TB SATA III Festplatte mit 7.200 U/min.
  • 16 GB DDR3 RAM Arbeitsspeicher Cruical
  • Win 7 Prof. 64-bit vorinstalliert
  • 22x DVD-Brenner
  • Rot beleuchtetes Corsair Gehäuse
Gaming-PC-Megaport
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Über 600 Euro:

Gamer PC System (DerComputerladen)
  • Intel i5-4690 mit 4x 3,5 GHz (Turbo-Boost bis 3.900)
  • 8GB DDR3-1600 MHz RAM
  • 500 GB Festplatte
  • nVidia GTX960 mit 4GB
  • Windows 7 installiert 64-bit
  • Schwarzes Gehäuse mit roter Beleuchtung (auch in Blau oder Grün verfügbar)
  • Mainboard Sockel 1150 Intel B85
System-DerComputerladen2
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Beim Kauf eines Gaming PC müssen die Systemanforderungen der Spiele zu den Komponenten passen, diese bestenfalls sogar überbieten. Denn nur so können die vollen Einstellungen genutzt und künftige Spiele ebenfalls mit bester Leistung genossen werden. Im Falle der Garantie sind die Laufzeiten zu überprüfen.

Bauteile werden von den Anbietern jedoch bisweilen ausgetauscht, weswegen eine eigenständige Kontrolle vom Kunden vorzunehmen ist. Zudem ist nicht der perfekte Computer für jede Gelegenheit vorhanden. Bestimmte Titel profitieren von der bestmöglichen Grafikkarte, während Andere mit einer besseren CPU und mehr RAM die optimale Leistung erzielen. Die vorab aufgeführte Auflistung ist daher als unverbindliche Empfehlung zu verstehen. Natürlich konnten die Systeme nicht eigenhändig getestet werden. Vielmehr richtet sich die Aufnahme auf diese Seite nach den Bewertungen, der verbauten Hardware, der Aktualität des Systems und der Leistung.

Komponenten beim Gaming PC und deren Wichtigkeit

Viele Nutzer haben einen Rechner bereits aufgeschraubt. Einige können Bestandteile austauschen und so ihren Computer über einen längeren Zeitraum aktuell halten. Wer einen Gamer PC kaufen will, der sollte die Elemente seines Systems zumindest in den Grundzügen verstehen.

  • Motherboard: Auch Mainboard oder Hauptplatine genannt. Insbesondere die „Central Processing Unit“ muss auf das Motherboard abgestimmt werden. Eine Unterstützung des Prozessors muss gegeben sein. Zudem müssen ausreichend Slots vorhanden sein, um Grafik- und Soundkarten, sowie RAM platzieren zu können.
  • CPU: Auch als Prozessor bezeichnet bildet die „processing unit“ einen wichtigen Bestandteil der Leistungsfähigkeit des Computers. Hier werden die Berechnungen durchgeführt, welche nicht in den Aspekt Grafik fallen. AMD und Intel liefern sich jährlich ein enges Rennen um die besten Prozessoren. Meist hat Intel die Nase leicht vorne, während die Preise bei AMD das Budget entlasten können.
  • Grafikkarte: Bei fast jedem Spielerechner darf hier nicht gespart werden. Ausnahmen bilden höchstens Simulations-Spiele mit hohem Rechenbedarf, aber ohne große Grafikdarstellung. Wer Shooter, Action-RPGs, Hack&Slash oder grafikintensive Strategie- und Rollenspiele auf den höchsten Anforderungen spielen möchte, der muss tiefer in die Tasche greifen. Gleichwohl ist die Grafikhardware meist das kostenintensivste Bauteil im Gehäuse. AMD und Nvidia liefern sich hier ein ähnliches Kopf-an-Kopf Rennen, wie es bei den Prozessoren herrscht. Via SLI und Crossfire können sogar mehrere Karten gleichzeitig betrieben werden. Gleichwohl handelt es sich um eine Komponente mit hohem Einsparpotential. Denn nur selten wird ein absolutes Grafikmonster benötigt.
  • Arbeitsspeicher: Dieser ist auch als RAM bekannt. Die Kosten haben sich über die letzten Jahre reduziert. Ein Glück für Gamer, denn nach der Grafikkarte und der CPU ist der RAM die nächstwichtigste Komponente. Hier wird ein Zwischenspeicher geboten, so dass der Computer nicht immer auf die Festplatte zurückgreifen muss. Je aufwändiger die Grafikleistung und je höher der Rechenbedarf, desto mehr Arbeitsspeicher sollte verbaut sein. In einem Spiele-PC sind nicht selten 8 GB oder sogar 16 GB RAM integriert. DDR3 und DDR4 werden am häufigsten verbaut. Die Mainboard-Unterstützung für den Arbeitsspeicher muss gegeben sein.

Damit sind die wichtigen Module eines Gaming PC in den Grundzügen behandelt. In Kürze sollen aber auch die übrigen Bestandteile aufgeführt und auf ihre Funktion in Bezug auf das Spielen von PC-Titeln hin untersucht werden.

  • Festplatte: Diese existieren als SSD und HDD Variante. Daten werden von der Festplatte während des Spielens in den Arbeitsspeicher ausgelagert. Dieser Vorgang kann mit einer schnellen Festplatte beschleunigt werden, was die Ladezeiten verringert.
  • Kühler: Beim Spielen ist der PC einer großen Beanspruchung ausgesetzt. Dementsprechend ist es wichtig die Bauteile, insbesondere die CPU, zu kühlen. Ableitung der Hitze und Kühlung durch Umluft gehen hier Hand in Hand. Der Kühler muss auf den Prozessor-Sockel passen.
  • Netzteil: Die Stromversorgung wird durch diese Komponente sichergestellt. ATX-Netzteile sind für Gamer geeignet. Die Leistung muss der verbauten Hardware entsprechen. Zudem hat der Stromverteiler in das Gehäuse zu passen.
  • Tower: Dieser wird auch als Gehäuse bezeichnet. In erster Linie hat es zum Netzteil und zum Mainboard zu passen. Spieler statten ihre Geräte aber oftmals mit LED-Applikationen aus. Der Tower schützt vor Feuchtigkeit, Sonnenstrahlung und unterstützt bei Gaming PCs die Durchlüftung.

Wer im Eigenbau keine Erfahrungen hat, der sollte besser auf Komplettangebote zurückgreifen.

Welche Aspekte sind bei einem Gamer PC wichtig?

Der Spiele-PC ist eine kostspielige Anschaffung. Daher sollten die folgenden Argumente beim Kauf bedacht werden.

Selbst bei hardwarehungrigen Spielen dürfen keine lautstarken Geräusche entstehen. Der PC hat so leise wie möglich zu laufen. Weder die Ventilatoren, noch die Festplatten oder sonstige Bestandteile dürfen Töne über dem üblichen Maß erzeugen.

Die Computerkomponente selber muss dem persönlichen Spielegeschmack entsprechen. Dennoch ist möglichst langfristig zu planen. Wer einen Gamer PC erwirbt, der möchte über Jahre Spaß damit haben. Dies ist oftmals nur dann gewährleistet, wenn der Computer nachgerüstet werden kann. Hier ist insbesondere auf ein aktuelles Motherboard zu achten, welches auch die Bauteile der nächsten Generation noch aufzunehmen vermag. Wer im Eigeneinbau keine Erfahrungen hat, der bestellt die Bauteile lieber eine Stufe neuer und besser, um sich länger nicht mehr kümmern zu müssen.

Garantie ist ein Aspekt, der nicht zu unterschätzen ist. Je nach Hersteller wird eine unterschiedliche Laufzeit geboten. Allerdings stellen gerade Gamer sehr schnell fest, wenn etwas nicht stimmt. Regelmäßige Abstürze bei unterschiedlichen Spielen mit  aktuellen Treibern wäre ein Indiz das Bauteil vom Fachmann überprüfen zu lassen. Aber Obacht: Wer während des Garantiezeitraums das Gehäuse öffnet, der verliert seine Ansprüche.

Einige Käufer möchten zudem ein „cooles“ Aussehen des Gehäuses. Dies ist insbesondere wichtig, wenn der Tower zu sehen ist. Es ist Geschmackssache, ob ein schlichtes oder ausgefallenes Design bevorzugt wird. Noch immer sind Modelle mit blauen, grünen oder roten LEDs beliebt, welche das Zimmer im Dunkeln in Farbe tauchen.

Anschlüsse sind ein weiterer wichtiger Punkt. Wer mit zwei Bildschirmen spielt, der braucht zwei Eingänge. Trotz Spielerechner muss der Zugang zum Internet gewährleistet sein (ist heutzutage eigentlich immer der Fall).

Die Mainboards haben beim Sound über die vergangenen Jahre Fortschritte gemacht. Eine gesonderte Soundkarte kann daher oftmals eingespart werden. Wer jedoch auch die letzten Prozentpunkte beim Gamer-Computer optimieren möchte, der baut auch eine Soundkarte ein und schließt eine entsprechende Anlage an. Via 5.1 oder 7.1 Sound-System kommen diverse Spiele noch besser zur Geltung. So kann bei einem Shooter beispielsweise besser wahrgenommen werden, von wo Geräusche (z.B. ein fliegender Hubschrauber) kommen.

Marken-Check: Diese Hersteller bieten Gaming PCs an!

Die Auswahl an Geschäften und Produkten im Bereich der Spielecomputer ist riesig. Dementsprechend wird die nachfolgende Aufführung zweigeteilt. Einerseits werden Anbieter vorgestellt, die über Amazon verkaufen und gute Kundenbewertungen vorweisen können. Dies hat den Hintergrund, dass das Bestellen dort am einfachsten möglich ist, da praktisch jeder ein Konto hat. In einer zweiten Tabelle werden weitere Verkäufer in Kürze vorgestellt.

Händler/Anbieter/Verkäufer Beschreibung
Agando Eine große Auswahl im Bereich PC-Komplettpaket steht bereit. Hierbei können diverse Grafikkarten gewählt werden. Auch RAM und Betriebssystem stehen zur Auswahl. „Komplett“ heißt hier inklusive Mouse, Keyboard und Bildschirm.
Ankermann-PC Dieses Unternehmen bietet auf den ersten Blick schlichte und spektakuläre Gehäuse an. Zahlreiche Kombinationen der Module stehen zur Auswahl. Es kann eine große Kundenzufriedenheit festgestellt werden.
ChilliGREEN Diese Rechner werden in Österreich gefertigt. Es wird ausdrücklich mit Qualität geworben. Die verbauten Komponenten scheinen durchaus sinnvoll durchdacht. Sogar die Tower sind auf Gaming optimiert.
Computerwerk Ein stylisches Outfit kann diesen Geräten nicht abgesprochen werden. Auch hier hat der Kunde Einfluss auf die Zusammensetzung des PCs. Leider werden auch die Kundenrezensionen übergreifend angezeigt.
Der Computerladen LED-Highlights in Rot, Grün oder Blau stehen bereit. Die Käufer sind mit den Gamer-Produkten zufrieden. Die Rezensionen sind aktuell. Festplattengröße und RAM frei nach Wahl.
Kiebel Bereits die große Kundenzufriedenheit spricht Bände. Unterschiedliche Konfigurationen geben potentiellen Kunden die Freiheit ein System nach Wunsch zu erwerben.
Megaport Es werden Computer einzeln oder als Komplett-System mit TFT, Mouse und Keyboard angeboten. Preislich gibt es eine große Spanne. Gamer jeder Preisspanne finden hier einen PC.
Memory PC Mehrfach liest man von der sauberen Verarbeitung im Inneren des Towers. Ein Qualitätsmerkmal, welches von außen nicht erkannt werden kann! Es stehen diverse Systeme zur Auswahl.
One Es werden viele Computer offeriert, die sich Gaming PC nennen dürfen. Angebote mit Wasserkühlung und einem eleganten Aussehen sind vorhanden. Spieler berichten Positives.
PC24 Shop und Service Dieser Anbieter hat sich auf Systeme spezialisiert, die jenseits der 1.000 Euro Marke kosten. Performance und Service vom Hersteller werden oftmals in den höchsten Tönen gelobt.
Shinobee Die Anzahl der Rezensionen ist beachtlich, bezieht sich jedoch auf alle Produkte durchgängig: Vom Office-PC, über den Desktop- und Internet-Rechner, bis hin zur Gamer-Variante. Dennoch ist positives Feedback ein gutes Argument.

Weitere Händler wurden bislang nicht aufgenommen, da keine zuverlässigen Kriterien zur Bewertung vorliegen.

Im nächsten Abschnitt werden Verkäufer aufgeführt, welche unabhängig von Amazon verkaufen. Hier soll eine Spezialisierung auf wenige, aber zuverlässige, Händler erfolgen. Service steht ebenso im Mittelpunkt, wie die Qualität der Ware.

Händler/Anbieter/Verkäufer Beschreibung
Mindfactory Komplette PC-Systeme können ebenso erworben werden, wie Einzelteile zum Eigenbau. Produktdatenblätter bieten Informationen für technisch Interessierte.
Alternate Bewertungen erlauben eine gewisse Übersicht über die Qualität von Produkten. Diese erstrecken sich über Office-Geräte, bis hin zum Gamingcomputer.

Wer Komplettpakete und Fertig-PCs erwirbt, der sollte grundsätzlich, bevor die Bestellung abgeschickt wird, die Bauelemente überprüfen. Hierbei ist auch darauf zu achten, das gewünschte Betriebssystem auszuwählen. Wer bereits Windows oder Linux in der Wunsch-Version zu Hause hat, der kann seinen PC auch ohne vorgefertigte Installation des Betriebssystems erwerben und diese Arbeit selber vornehmen.

Um über einen längeren Zeitrahmen zu planen, sollten die Bauteile des Spielerechners ausreichend leistungsstark gewählt werden.

Selbsttest: Persönliche Anforderungen an einem Gaming PC

Computerspielen ist ein Hobby mit vielen Facetten. Dabei gibt es unterschiedliche Spielertypen. Diese wiederum wirken sich auf die Art vom Gaming PC aus, welcher erworben werden muss.

Gamer PC nach Spielertypen

  • Shooter- und Action: Dieser Sektor gehört wohl zu den hardwarehungrigsten Spielen überhaupt. Es wird auf eine realitätsnahe Darstellung von Personen, der Umgebung, Fahrzeugen und Waffen geachtet. Je aktueller das Spiel und umso besser die Grafik, desto höhere Ansprüche müssen an den Gamer Computer gestellt werden. Allerdings gibt es auch zahlreiche beliebte Shooter, wie Counter Strike Go, die mit moderaten Einstellungen absolut flüssig gespielt werden können. Wer jedoch die neuesten Spiele ausprobieren möchte, der benötigt entsprechende Leistung bei der CPU und der Grafikkarte.
  • Action-RPGs: Spiele wie Skyrim oder The Witcher, wo der Player sein Alter-Ego steuert protzen heutzutage mit einer fabelhaften Grafik. Die Ansprüche sind groß und können durch diverse Mods noch verstärkt werden. Auch hier sind Grafik und Prozessor, sowie ausreichend RAM, für einen flüssigen Spielgenuss notwendig.
  • Rollenspiele: Die klassischen Rollenspiele, wie Baldurs Gate oder Icewind Dale sind schon älter. Aber auch neue RPGs, wie Pillars of Eternity oder Divinity – Original Sin können nicht mit dem Hardwarehunger der beiden zuvor vorgestellten Kategorien mithalten. Diese Art von Spielen leben von einer komplexen Spielwelt, taktischen Kämpfen und der Vielfalt bei der Charaktergenerierung und weniger von der Grafik.
  • Strategiespiele: Auch die neuesten Strategie-Entwicklungen sind eher im Bereich der RPGs einzusortieren. Die Darstellung von Gebäuden und Landschaften ist nötig. Das Taktieren und die Übersicht werden einer zu aufwändigen Darstellung vorgezogen. Ein leistungsstarker Prozessor ist für die Berechnungen häufig nötig. Bei der Grafikkarte kann jedoch etwas gespart werden.
  • Sportspiele: Besonders die Fifa-Reihe oder Pro Evolution Soccer sind hier als Referenztitel, ebenso wie NBK 2K16 zu nennen. 4 GB RAM werden empfohlen. Auch beim Prozessor und bei der Visualisierung muss häufig eine Stufe gewählt werden, die zwar oberhalb der Strategie- und Rollenspieler, aber unterhalb der Action-RGPs und Shooter liegt. Ein flüssiges Spielerlebnis ist insbesondere bei sportlichen Anwendungen, wo das Timing entscheidend sein kann, wichtig.
  • Simulationen: Auch wenn die Reihe Fußball Manager von EA eingestellt wurde, gibt es noch das umfangreichere Simulations-Spiel Football Manager von SI und Sega. Dieses dient als gutes Beispiel für ein Computerspiel, wo eine starke Prozessorleistung und viel RAM nötig sein können, die Grafik jedoch eine untergeordnete Rolle spielt. Prozesse sind viele zu berechnen und auch die Zwischenpufferung kommt hinreichend zur Geltung.

Nachfolgend soll innerhalb einer Rangliste dargelegt werden, welche Spiele für gewöhnlich höhere und niedrigere Anforderungen an einem Gaming PC stellen.

Rangliste der Spielertypen nach Hardwareanforderung
Anforderung an die Bauteile Computerspiele
Sehr hoch Action-RPGs

Shooter

Reine Action-Spiele

Gehoben Sportspiele
Mittel Rollenspiele

Strategiespiele

Niedrig Simulationsspiel

Allerdings handelt es sich bei dieser Tabelle um eine starke Verallgemeinerung, die nur einer ersten Übersicht dient. Denn natürlich kann ein Simulationsspiel, beispielsweise ein Flugzeugsimulator, höhere Ansprüche an das Innenleben stellen. Alte Strategiespiele oder RPGs können hingegen mit niedrigen Anforderungen erfüllt werden.

Daher wird nachfolgend noch eine Anleitung erstellt, welche den Weg zum persönlich perfekten Gaming PC ebnen soll:

  1. Budget festlegen: Wer keinen großen Vorrat an Erspartem hat, der muss sich über die Kosten im Klaren sein. Es ist sinnvoll zuvor einen Betrag zu definieren, der maximal auszugeben ist. Ist ein Budget festgesetzt, so ist sich daran zu halten.
  2. Computerspiele checken: Welche Spiele werden gespielt? Welche bald erscheinenden Titel stehen auf der „Will-haben-Liste“? Hier sind die Systemanforderungen zu ermitteln. Diese können dank Internet schnell ausfindig gemacht werden.
  3. Komponenten überprüfen: Anschließend muss die Qualität der Bauteile, welche mindestens benötigt wird, kontrolliert werden. Die Fachzeitschriften PC Games Hardware und Gamestar bieten eine Übersicht.
  4. Vorausschauend planen: Jetzt ist die Frage, wie lange der PC vorhalten soll. Wer die Anforderungen mit seinem Wunsch-Computer abdeckt, der wird die entsprechenden Spiele zocken können. Aber was ist mit neuen, noch nicht angekündigten Spielen. Je besser die ausgewählten Elemente (leistungsstärker als für die Wunschspiele benötigt), desto länger kann der Gaming PC verwendet werden.
  5. Passenden Rechner finden: Und bestellen. Hier auf dieser Seite werden zahlreiche Gamer PCs und entsprechende Händler vorgestellt. Eine große Auswahl ist vorhanden. Anhand dieser Komplettpakete kann ein Computer ausgewählt werden, welcher die Anforderungen erfüllt und bestenfalls so weit wie möglich überbietet (natürlich nur innerhalb des festgelegten Budgets).

Zubehör im Bereich Gaming: Einzelne Facetten in der Übersicht

In diesem Artikel dreht sich alles um das Kernelement, den Computer. Nachfolgend sollen weitere Aspekte in Kürze beschrieben werden. Wer es lieber ausführlich lesen möchte, der schaut sich den Text über den kompletten Gamer PC an.

Komponente des Gaming-PCs Kurzbeschreibung
Monitor Der Bildschirm visualisiert die Ausgaben des Computers. Spieler freuen sich über eine große Diagonale, teilweise über ein Curved Display und nicht zuletzt über eine hohe Farbqualität und eine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit.
Lautsprecher Der optimale Gaming PC spricht mehrere Sinne an. Das Gehör nimmt großen Einfluss auf die Atmosphäre während des Spielens. Eine hohe Qualität oder Surround-Sound verstärken zudem die Immersion.
Tastatur/Keyboard Jedes Eingabegerät verfügt über die notwendigen Eingabetasten. Gesonderte Spiele-Keyboards sind beleuchtet, haben zusätzliche Anzeigen oder Knöpfe, auf welche bestimmte Tastenkombinationen gelegt werden können.
Maus Auch das „Zeigegerät“ kann mit zusätzlichen Tasten ausgestattet sein. Für optimales Spielerlebnis muss sie sich fliegend über das Pad bewegen. Ein Rad ist bei zahlreichen Gelegenheiten überaus hilfreich.
Headset/Kopfhörer Shooter erfreuen sich einer sozialen Komponente via Teamspeak. Aber auch wenn die Nachbarn oder Verwandte nicht gestört werden sollen, sind Kopfhörer ideal. Für Gamer eigenen sich Modelle, welche Surround-Sound vermitteln. Wireless, also kabellos, bietet mehr Beweglichkeit.
Gamepad/Controller Insbesondere Sportspiele erfreuen sich dieses Eingabegeräts. Es können Moves ausgeführt werden, welche mit den Tastaturen nicht unbedingt möglich sind. Häufig sind auch mehr Richtungen zu bestimmen.
Joystick Ergänzend oder alternativ zum Gamepad können auch Joysticks erworben werden. Diese sind für die meisten Spiele aus der Mode gekommen. Bei Flugsimulatoren werden sie jedoch gerne genutzt.
Lenkrad Eine besondere Form des Eingabegeräts kommt nur bei Spielen vor, wo ein Fahrzeug gesteuert wird. Bei Rennspielen profitieren die Nutzer von einem Lenkrad durch echtes Fahrgefühl. Eine Vibrationsfunktion und Pedale, sowie oftmals eine Gangschaltung, gehören meist dazu.
Stuhl/Sessel Mehr eine indirekte Komponente des Gamer PCs. Denn sie gehört weder zur Hardware, noch zur direkten Ausstattung des Rechners. Dennoch vermittelt ein Gaming-Sessel Gemütlichkeit, schont dabei den Rücken und gewährt bestenfalls einen sehr guten Blick auf den Monitor.

 

Gaming PC zusammenstellen oder als Komplettsystem auswählen

Nach einigen Jahren hat der aktuelle Gamer PC ausgedieht. Eine Neuanschaffung muss her, welche die Anforderungen erfüllt. Hier kann sich die Frage stellen, ob die Bauteile bestellt und selber zusammengebaut werden, ein Konfigurator benutzt werden soll oder der Kunde nicht doch lieber auf ein Komplettsystem zurückgreifen sollte. Diese drei Varianten werden in Kürze vorgestellt.

Gaming PC selber zusammenstellen und –bauen:

Der Experte kann seine Einzelteile bei unterschiedlichen Händlern im Internet gebraucht oder neu kaufen. Tower und Netzteil sind nicht zu vergessen. Die Bestandteile werden nach Hause geliefert und dort in Eigenarbeit zusammengebaut. Hier sind fundierte Kenntnisse der Bauteile und des Zusammenbaus notwendig.

  • Preisgünstigste Variante
  • Flexibel in der Zusammenstellung
  • Nicht jede Computerkomponente harmoniert miteinander oder kann gemeinsam verwendet werden
  • Nur für Fachleute zu empfehlen, die etwas von Technik und Eigenbau verstehen

Gaming PC Konfigurator nutzen:

Diese Variante stellt den Mittelweg zwischen Eigenbau und Fertigsystem dar. Es wird ein Tool geboten, welcher einzelne Bestandteil bereithält. Dort sind Prozessoren, Grafikkarten, Motherboards, RAM-Speicher und weitere Teile aufgeführt und können ausgewählt werden. Auf Unstimmigkeiten wird der Anwender bestenfalls hingewiesen. Der jeweilige Shop sorgt für die Zusammenstellung und Lieferung.

  • Freie Auswahl der Einzelteile nach Vorgabe
  • Funktionieren wird gewährleistet
  • Ein optimales Zusammenspiel kann nicht garantiert werden
  • Für Personen empfehlenswert, die Kenntnisse von der Technik, aber nicht vom Zusammenbau haben

Gaming Komplettsystem erwerben:

Hier sind keine Vorkenntnisse nötig. Der Kunde wird sich vorab informieren und ermitteln, welche Anforderungen sein Gaming PC erfüllen muss. Anhand dieser Kriterien wird ein System ausgewählt, welches ausgeliefert, ausgepackt, angeschlossen und betrieben werden kann. Natürlich lässt sich der Händler die Einzelteile mit Gewinn und den Zusammenbau bezahlen. Letzteres ist jedoch eine vergleichbar kleine Einmalausgabe im Vergleich zur langen Nutzungsdauer eines Computers.

  • Kunde bezahlt Komponenten und Bau
  • Bauelemente funktionieren und harmonieren bestenfalls miteinander
  • Geringer Zeitaufwand
  • Für Menschen geeignet, die lediglich am Spielen interessiert sind und sich weder mit den Bauteilen, noch mit dem Einbau beschäftigen wollen

Hardware-Check: Nvidia, ATI, Intel und AMD im Gaming PC

Sowohl bei den Grafikkarten, als auch bei den Prozessoren gibt es einen spannenden Wettkampf um das leistungsfähigste und preiswerteste Equipment. Die Platzhirsche in diesem Sektor sollen nachfolgend tabellarisch verglichen werden.

Nvidia ATI
Nvidia hat aktuell leicht die Nase vorne. Mit der GeForce GTX 980 Ti AMP! Extreme 6GB GDDR5 steht eine der besten Karten auf dem Markt bereit. Die Asus Radeon R9 Fury X 4GB HBM kann am ehesten mithalten. Preislich ist diese Variante aktuell ca. 100 Euro günstiger. Von der Leistung ist die Konkurrenz jedoch leicht überlegen.

In der Betrachtung Nvidia vs. ATI gewinnt ersteres Unternehmen mit der besseren Performance. Der Zweitgenannte überzeugt mit den günstigeren Preisen, vielleicht sogar mit dem besseren Preis-/Leistungsverhältnis? Diese Abwägung zwischen Kosten und Kompetenz muss jedoch jeder selber vornehmen.

Als nächstes werden die CPU-Hersteller unter die Lupe genommen. Hier werden in Kürze die beiden Top-Entwickler genannt, welche die Herzstücke des Gaming-PCs zum Verkauf anbieten.

Intel AMD
Die große Auswahl an Prozessoren macht eine Entscheidung schwer. Von schlanken Dual-Core Produkten, bis zu kostspieligen i7 Prozessoren, die mit acht Kernen daherkommen können, ist auch eine umfassende Preisspanne vorhanden. Für Hardcore-Gamer ist Intel die bessere, aber teurere Wahl. Besonders beliebt sind aktuell auch die i3 und i5 Prozessoren. Hier wird mit zwei Produktlinien gearbeitet: FX- und A-Serie. Ebenso wie beim Konkurrenten ist zu beachten, dass der Prozessor auf den Sockel des Mainboards passt. Preistechnisch ist AMD günstiger. Mit der Leistung können sie nicht mithalten. Dennoch kann beim Mittelklasse-Gaming mit dieser CPU Geld für eine bessere Grafikkarte freigeschaufelt werden.

Gamer sollten sich keinesfalls noch für einen Prozessor entscheiden, der weniger als vier Kerne hat. Einige aktuelle Computerspiele würden ihren Dienst verweigern.

Welche Kosten entstehen beim Kauf eines Gaming PCs?

Wie in einem vorherigen Abschnitt schon erläutert ist es wichtig ein Budget zu haben und sich daran zu halten. In diesem Abschnitt zäumen wir das Pferd vom Schwanz auf. Es werden als Grundüberschrift die Kosten in Euro genannt. Anschließend wird erwähnt, was für den Preis erwartet werden kann. In Abgrenzung zu PC-Spielen werden hier auch günstigere Systeme aufgeführt.

Gaming PC 400 Euro

In der Preisklasse unter 400 € kann kein adäquater Spiele-Computer zusammengestellt werden. Wer jedoch Klassiker auf den PC bringen möchte, der kann eine günstige Lösung wählen. Gleichwohl reicht ein solches System für ein Game mit geringen Ansprüchen. Herkömmliche Office-Programme, wie Word oder Excel und das Internet werden auf einem solchen Computer problemlos laufen.

Spiele PC 500 Euro

Mit geringem Preisaufwand können Spiele ohne große Anforderungen an die Grafik und mit Abstrichen an den Prozessor ausgeführt werden. Hier muss das Innenleben jedoch in den entscheidenden Bereichen verschlankt werden, so dass die neuesten PC-Games aus den Bereichen Shooter und Action-RPG bestenfalls mit verringerten Einstellungen funktionieren werden.

Gamer PC 700 Euro

Wir bewegen uns langsam in Regionen, wo von einem „echten Gamer Computer“ gesprochen werden kann. Grafikdevice und Prozessor liegen auf einem akzeptablen Niveau. Die meisten aktuellen Spiele können, wenngleich nicht immer auf den höchsten Details, gestartet und genossen werden. Titel, die ein Jahr oder älter sind, sollten problemlos laufen. Bei zukünftig erscheinenden Werken wird die verbaute Technik hingegen vor Herausforderungen gestellt werden.

Gaming PC 800 Euro

Für einen Großteil der Computerspiele kann hier schon von einem leistungsstarken Rechner gesprochen werden. Darstellung und Rechenkraft werden für die meisten Computergames ausreichen und sogar noch etwas Luft haben. Lediglich bei den hardwarehungrigen Spielen wird dieses System nur mit Abstrichen genügen.

Spiele PC 1000 Euro

Der erste vierstellige Betrag und für viele Kunden die absolute Obergrenze. Dies ist kein Problem. Für diesen Betrag muss jedes aktuelle Game zu bespielen sein. Auch die Details bewegen sich hier, selbst bei Neuerscheinungen, auf einem guten bis sehr guten Niveau. RAM-Speicher, Grafikkarte, CPU und vielleicht sogar eine SSD kann für diesen Betrag im Komplettsystem erworben werden.

Gamer PC 1.200 Euro

Spätestens hier ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Preisklasse ermöglicht in den meisten Bereichen des Neueste oder zumindest eine Klasse darunter, was derzeit für Spieler empfohlen wird. Bei diesem System müssen nur wenige Abstriche gemacht werden. Tatsächlich ist ein solches Angebot für mehrere Jahre Freude geeignet.

Teurere Gamer PC

Es ist problemlos möglich noch tiefer in die Tasche zu greifen. Mehrere tausend Euro können für das optimale Gaming Erlebnis ausgegeben werden. Es gibt sogar „Angebote“, welche einen fünfstelligen Preis von den Käufern abverlangen. Beim üblichen Preisverfall der Hardware ist es jedoch nicht lohnend einen Betrag über maximal 1.500 Euro auszugeben.

Nicht unterschätzt werden dürfen die Ausgaben für PCs, welche im Sinne einer anständigen Bildbearbeitung genutzt werden sollen. 16 GB RAM und ein 64-bit Betriebssystem sind essentielle Bestandteile, welche für eine flüssige und reibungslose Arbeit sorgen. Für Internet und Büroanwendungen reichen günstige Geräte mit Internetanbindung vollkommen aus.

Finanzieren: Ist es sinnvoll einen Gaming PC auf Raten zu kaufen?

Ein Gaming PC ist eine Ausgabe in höherer Größenordnung. Ähnlich wie bei einer Immobilie oder einem Kraftfahrzeug ist die Finanzierung möglich. Der Käufer sollte auf die folgenden Angaben achten:

  • Effektiver Jahreszins: Hierbei handelt es sich um einen Prozentsatz, der auf die nominale Kredithöhe je Jahr angerechnet wird. Wer den Kaufwert durch 100 teilt und mit dem effektiven Jahreszins multipliziert, der bekommt die Kosten heraus, welche zusätzlich gezahlt werden müssen.
  • Sollzins (jährlich): Banken und andere Kreditinstitute berechnen die Zinshöhe anhand des Sollzinses. Dieser Begriff ist im § 489 Abs. 5 BGB definiert. Als Festzins gilt der Prozentsatz für die gesamte Laufzeit. Der ein PC nicht über einen allzu großen Zeitrahmen abbezahlt wird, ist dies üblich. Bei einem variablen Zinssatz liegt keine Sollzinsbindung vor.

Wo es sinnvoll ist größere Ausgaben über ein Darlehen abzudecken, ist es für einen Spielecomputer ratsam vorab zu sparen. Wer monatlich 50 bis 100 Euro zurücklegt, der kann sich seinen Wunsch-PC zumeist innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens leisten.

Auch eine 0%-Finanzierung ist zumeist nicht ratsam. Solche Angebote kommen oftmals mit einem teureren Ursprungspreis daher. Wer dennoch solche Offerten nutzen möchte, der kann online nach entsprechenden Shops suchen oder einmal bei Saturn oder Mediamarkt vorbeischauen.

Achtung: Viele Gamer stört auch, dass sie nach vielen Monaten noch zahlen müssen, obwohl die Bauteile zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aktuell sind.

Ist es sinnvoll einen Gaming PC zu übertakten?

Das Übertakten oder Overclocking hat sich bei Gamer PCs etabliert. Häufig fragen Kunden direkt nach übertakteten Komplettsystemen, die bisweilen verkauft werden. Hier soll es aber primär um die Frage gehen, ob sich Übertakten überhaupt lohnt.

Prinzipiell wird ein Gaming PC mit einer Leistung erworben, welche für die gewünschten Spiele ausreicht. Overclocking wird bei der CPU angewandt. Aber der „Flaschenhals“ ist bei modernen Spielen eher die Grafikkarte. Anstatt mehr Geld auszugeben und einen aufgebohrten Prozessor zu erwerben, ist es sinnvoller die Ausgaben bei der Grafik im gleichen Niveau anzuheben.

Wer die Kenntnisse hat, um selber Hand an seinen PC legen zu können, der kann dies gerne machen. Die Garantie verfällt jedoch mit dem Öffnen des Towers. Gelegentlich kann die Leistung bereits über das BIOS gesteigert werden. Die Mehrleistung wird nur in den wenigsten Spielen überhaupt zu bemerken sein. Wenn, dann wird zumeist eine minimale Anzahl von Frames per Second (FPS) gewonnen.

Eine übertaktete CPU wird mehr beansprucht, was die Haltbarkeit verringern kann. Wer seine Bauelemente regelmäßig tauscht, dem wird dieser Faktor nicht weiter stören.

Achtung: Mit bestimmten Tools kann auch die Performance der Grafikkarte beim Gaming PC über die gewohnte Leistung hinaus gesteigert werden.