Gaming Monitor Test: Worauf ist beim Kauf zu achten?

Damit beschäftigt sich der Gaming Monitor Test: Wieviel Zoll sollte die Bildschirmdiagonale vorweisen? Welches Panel stellt die richtige Wahl dar? Sind Anschlüsse ein entscheidendes Kriterium? Weitere Fragen betreffen Curved Monitore, die Reaktionszeit, den Kontrast und das Format.

Um ein optimales Gamer Erlebnis zu genießen, muss neben der Rechenleistung, auch die Darstellung stimmen. Der Erwerb eines Spiele-Monitors kann die Immersion verbessern und somit das Spielerlebnis verbessern.

Gaming Monitor Test: Diese Bildschirme sind zu empfehlen!

In diesem Abschnitt werden Monitore für Computerspiele vorgestellt. Kategorisch wird mit der aktuell am häufigsten genutzten Bildschirmdiagonale begonnen.

27 Zoll Gaming Monitor Test:

Dell S2716DG
  • 27 Zoll
  • 2.560 x 1.440
  • 16:9 (Widescreen)
  • Glasklare Bewegungen dank NVIDIA G-SyncTM
  • Response-Time: 1ms
  • 144 Hz Bildwiederholfrequenz sorgt für ruckelfreie Grafik
  • HDMI 1.5 Port, DisplayP. 1.2 und 4x USB 3.0-Downstream-Ports
  • Rahmenloses Bild
  • QHD-Auflösung (3,68 Millionen Pixel)
  • Doppelt so viele Details wie ein Full-HD Gerät
  • Neigen, Schwenken, Drehen und Anpassen der Höhe (optimaler Sichtwinkel)
Dell-S2716DG-Gaming-Monitor
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Eizo FS2735
  • 27 Zoll
  • 144 Hz IPS-Panel
  • FreeSync
  • Auflösung: 2.560 x 1.440 (Full HD)
  • Kurze Latenzzeit: 0,05 Frames
  • Starker Kontrastwert zwischen Charakteren und Hintergrund
  • Blur Reduction: Vermeidung von Bewegungsunschärfe
  • Anschlüsse für Konsolen und Rechner (HDMI, DVI, DisplayP., USB und Kopfhörer)
  • Smart Inside Demolition optimiert Farbwiedergabe
  • Entspiegelung: Weniger Reflexion
Eizo-EV2455-Spiele-Monitor-27-Zoll
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BenQ GL2760H
  • 27 Zoll
  • Preis/Leistung
  • LED mit High Definition Multimedia Interface, CE und TÜV Ergonomie, sowie TCO 6,0 Zertifizierung
  • Full HD: 1.080p
  • 16:9 Widescreen
  • Reaktionszeit: 2ms
  • HDMI, D-Sub Schnittstelle, Audio In und Kopfhöreranschluss
  • 36 Monate Herstellergarantie bei Verkauf über Amazon
  • Flimmerfrei und schonend für die Augen
  • Herausragender Kontrast
  • Beeindruckende Tiefenschärfe
  • ecoFACTSLabel (Energieeffizienz)
BenQ-LED-Monitor-27-Zoll
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Der letzte Monitor kann mit den ersten zwei in Sachen Leistung nicht mithalten, kommt dafür mit einem sehr guten Preis- und Leistungsverhältnis daher.

 

24 Zoll Gaming Bildschirm Test:

Acer Predator XB240Hbmjdpr 24 Zoll Monitor
  • 1ms Response
  • Full HD
  • Höhenverstellbar
  • Anschlüsse: VGA, DVI und HDMI
  • Mit und ohne G-Sync verfügbar
  • 144 Hz-Panel
  • 16:9
  • 24 Monate Herstellergarantie
  • 1.910 x 1.080 Auflösung
  • Unterstützt Nvidia 3D Vision Kit 2
  • Pivotfunktion
  • TN Anzeige
  • Flickerless und Low-dimming Technik
  • Kontrastreiche Bilder in lebensechten Farben
Acer-Predator-24-Zoll
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BenQ RL2460HT – höhenverstellbares Bild
  • RTS LED Gaming Display
  • Full HD
  • Black Equalizer und SmartScalling
  • 110 mm Höhenverstellung + Pivot
  • 12 Millionen zu 1 Kontrastwert
  • Helligkeit: 250 cd/m²
  • Empfang: 2x HDMI in, 1x out, 1x DVI-D und 1x VGA
  • Inklusive Kopfhöhrerausgang
  • 2 Jahre Herstellergarantie
  • 1.920 x 1.080 Pixel
  • Reibungsloses Streaming
  • Ultra Smooth Gaming
  • Eliminierung des Input Lag
  • Fighting-Modus
  • Pro-Gramer Presets zum Download
  • Reaktionszeit 1 ms
BenQ-RL2460HM-LED-Full-HD
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LG 24GM77-B.AEU 24 Zoll LED Monitor
  • Energiesparendes LED Backlight
  • TN Panel
  • Kurze Reaktionsz.: 1ms
  • Dreifach schaltbarem Overdrive für Spiele ohne Schlieren oder Motion Blur Effekt
  • Bildwiederholfrequenz: 144 Hz (kein Ruckeln)
  • Presets für FPS und RTS Gaming
  • Anschlüsse: DisplayPort, 2x HDMI, DVI-D, 15 pin D-Sub, Kopfhörerausgang und USB 3.0
  • Clear Motion 240 minimiert Ghosting
  • Game Pad mit fünf Tasten
  • Dynamic Action-Sync
  • Super+Resolution
LG-24GM77
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Die 24 Zoll Monitoren sind für die meisten Gamer bereits zu klein. Aus Budget-Gründen oder wegen einem zu geringen Abstand zu den Augen wird dennoch darauf zurückgegriffen.

Übergröße (Widescreen) – 34 Zoll im Seitenverhältnis 21:9

Acer Predator XR 341 Curved 34 Zoll Monitor
  • Ultra Wide QHD
  • Bildschirmgröße 21:9
  • Ideal für Multimedia und Spieler
  • Auflösung: 3.440 x 1.440
  • Mattes Curved IPS Display
  • Große Blickwinkelunabhängigkeit
  • 4ms Reaktionszeit
  • AMD FreeSync
  • EEK C
  • Leistungsaufnahme: 63 Watt
  • Jährlicher Energieverbrauch: 92 kWh/a
  • EyeProtect Technologie
  • Lebensechte Farben
  • Zero Frame (mehrere Monitore in Reihe geschaltet)
  • Schnelle Konnektivität (HDMI 2.0, Universal Serial Bus 3.0, MHL und DisplayPort)
Acer-Predator-34-Zoll-Curved
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Samsung S34E790C 34 Zoll Monitor Curved
  • Wölbungsradius von 3000 mm
  • 21:9
  • Statischer Kontrastwert von 3.000:1
  • VA Panel mit Blickwinkelstabilität von 178/178 (h/v)
  • Auflösung: 3.440 x 1.440
  • 4ms Responsetime
  • Höhenverstellung
  • Wandmontage möglich (Vesa 100mm x 100mm)
  • Anschlüsse: DisplayPort 1.2, 4x USB 3.0 und 2x HDMI 1.4
  • FlickerFree
  • Eye Saving Mode, Game Mode, Sound Mode
  • Picture by Picture (PBP)
  • 2,5-fach Pixeldichte von Full HD
Samsung-S32E790C-34-Zoll
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Dell UltraSharp 34 Zoll Monitor (gebogen)
  • 1.073,7 Millionen Bildschirmfarben
  • LED-Anzeige
  • Bildschirmdiagonale: 86,5 cm (34 Zoll)
  • Display-Port, HD Multimedia Interface und Universal Serial Bus 3.0 (4x)
  • Auflösung: 3.440 x 1.440 Pixel
  • 21:9 Bildschirmformat
  • Panel Type: In-Plane Switching (IPS)
  • Reflexionsarme Beschichtung
  • Höhenverstellbar
  • Interne Lautsprecher
  • Response (Reaktionszeit): 5ms; 8ms Grau zu Grau
  • Kontrast 1.000:1 (Standard), 2.000.000:1 (Dynamisch)
Dell-UltraSharp-U3415W-34-Zoll
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Um einen Widescreen (Breitbild) Gaming Monitor nutzen zu können, wird eine Grafikkarte benötigt, welche mit der angegebenen Auflösung umgehen kann.

Gaming Monitor: 24 Zoll vs. 27 Zoll vs. Übergröße

Die beste Größe kann von mehreren Faktoren beeinflusst werden. Diese werden nachfolgend in Kürze dargelegt.

  • Platz auf dem Schreibtisch: Ein Modell mit 27 Zoll Diagonale nimmt schon einen gewissen Platz ein. Größere Bildschirme können gelegentlich nicht auf dem Schreibtisch platziert werden.
  • Sitzabstand: Der Schreibtisch hat nur eine gewisse Tiefe. Maus und Tastatur liegen oben drauf. Für den Abstand zwischen Augen und Gaming Monitor werden zwischen 60 und 70 Zentimeter empfohlen. Je breiter die Fläche, desto größer ist der Abstand zu wählen. Der Inhalt muss mit einem Blick, ohne den Kopf zu schwenken oder die Pupille zu bewegen, erfasst werden. Gerade bei Computerspielen, wo schnelle Handlungen erforderlich sind, ist dies wichtig.
  • Computerspiele: Wer nur Klassiker spielt, der kommt auch mit einem kleineren Bildschirm zurecht. Die neuen Spiele finden jedoch oftmals in Auflösungen von 1.920 x 1.080 Pixeln statt. Entsprechende Einstellungen müssen unterstützt werden.

Als Fazit ist festzuhalten, dass die dargestellten Inhalte mit einem Blick zu erfassen sein sollten. Die zu wählende Größe ist auch vom verfügbaren Platz abhängig. Ist der Platz auf dem Schreibtisch begrenzt, so kann über eine Monitorhalterung für die Wand nachgedacht werden. So können größere PC-Monitore angebracht werden.

Gamer entscheiden sich häufig für die folgende Marschroute: Größer = Besser.

Persönliche Meinung: Ich halte große Monitore ebenfalls für lohnend. Bei mir ist dennoch „nur“ ein 27 Zoll Gerät im Einsatz. Mehr gibt die Einrichtung aktuell nicht her. Ansonsten wäre ich unlängst auf 29 oder 35 Zoll Widescreen Produkte umgestiegen. Viele Spieler empfehlen Gamern aber nicht mehr als 27 Zoll wegen des fehlenden Sitzabstandes.

Eine Alternative zu großen Displays ist das Zusammenschließen von zwei oder drei Monitoren. Hier ist beim Kauf auf einen möglichst dünnen Rahmen zu achten. Diese Möglichkeit wird nicht nur beim Spielen, sondern auch beim Arbeiten gerne genutzt. Das Gaming profitiert von der Darstellung eines größeren Bereichs. In Shootern wird eine größere Übersicht geboten. Andere Genres profitieren vom besseren Spielerlebnis. Zwei oder drei Monitore können leicht angewinkelt aufgestellt werden. Der Spieler sitzt gewissermaßen im Zentrum. Dieses Vorgehen ist nur möglich, wenn die Grafikkarte zwei Ausgänge bietet und die Monitore vom Platz her zusammen aufgestellt werden können.

Hinweis zum Thema Augen verderben: Bezüglich der Verbesserung oder Verschlechterung des Sehorgans gibt es viele Mythen. Diese Legenden wurden untersucht. Negative Auswirkungen auf das Sehen sind durch vieles Computerspielen daher nicht zu befürchten.

Gaming Monitor: Über welche Eigenschaften sollte das Anzeigegerät verfügen?

Der Gaming Monitor ist die Schnittstelle zwischen der Ausgabe des Rechners und der Aufnahme des Spielers. In diesem Sinne sind Kaufkriterien zu beachten, um ein optimales Erlebnis zu erreichen.

  • Reaktionszeit: Hier wird die Frage beantwortet, wie schnell ein Bildpunkt seine Farbe wechseln kann. Bei schnellen Bewegungen ist dies entscheidend. Ist der Bildschirm zu langsam, so kann es zum Ghosting (Geisterbilder) kommen. Schlierenbildung wäre ebenfalls eine Beeinträchtigung. Beim Reaktionsvermögen musste vor einigen Jahren penibel auf eine ausreichende Geschwindigkeit geachtet werden. Heute erfüllen die modernen Displays die Anforderungen der Gamer in der Regel im vollen Umfang. Sind Werte von 5 bis 6 Millisekunden angegeben, so reicht dies aus. Zügige Modelle erreichen 1 bis 2 ms.
  • Input-Lag: Dieser stellt bisweilen bei LCD-Monitoren ein Problem dar. Es handelt sich um die Zeitspanne, in welcher das Bild von der Grafikkarte zum Ausgabebildschirm benötigt. Dieser Effekt ist nicht mit der Response Zeit zu verwechseln. Für den Computer gefertigte Displays sollten dieses Phänomen nicht aufweisen. Im Zweifelsfall kann es an einer Verzögerung bei der Bewegung des Mauscursors erkannt werden.
  • Kontrast: Der genannte Wert gibt die Differenz zwischen dem Schwarz- und Weißwert an. Je größer die Angabe, desto besser. Dies gilt insbesondere in einer hellen Umgebung. Allerdings darf der Kontrastwert nicht mit der Bildqualität verwechselt werden. Ein Gaming Monitor mit geringerem Wert kann ein besseres Bild ausgeben, als ein Gerät mit höheren Angaben. Bei gleicher Qualität sind hohe Zahlen vorzuziehen. Zur Vergleichbarkeit haben Spieler auf statische Werte zu achten. Bei dynamischen Kontrasten verwenden die Hersteller bisweilen unterschiedliche Verfahren zur Berechnung.
  • Bildwiederholungsfrequenz (Hertz): Der Standard bei den Computerdisplays liegt bei 60 Hz. Dies bedeutet, dass 60 Bilder die Sekunde dargestellt werden. Mehr Bilder werden vom Spieler nicht wahrgenommen. Werden hingegen weniger Darstellungen erzeugt, so verbleiben einige länger in der Anzeige. Alte Röhrenmonitore bauen das Bild immer wieder neu auf, was wiederum zum altbekannten Flimmern führt. Die neuen Produkte auf LCD- oder LED-Basis beleuchten die Pixel durchgehend und führen einen Farbwechsel durch, um das Bildflackern zu verhindern. Monitore mit 3D-Anzeige profitieren von 120 Hertz, damit je Auge ein Bild dargestellt werden kann. 120 Hz sorgen aber auch ohne 3D für mehr Ruhe bei der Wiedergabe. Einige Spieler meinen hier keinen Unterschied zu erkennen, andere schwören auf die höhere Hertz-Zahl. Diese geht jedoch mit einem Preisaufschlag daher.
  • Dual-HDMI: Mit dem doppelten Anschluss können unterschiedliche Endgeräte am Spiele-Monitor angebracht werden. So kann neben dem PC auch die Spielekonsole über den gleichen Monitor, ohne Kabelwechsel, betrieben werden. Auch eine Spiegelung auf größere Displays ist möglich.
  • Höhenverstellbar: Gamer sitzen häufig über einen längeren Zeitraum vor dem Monitor. Die Augen werden nachweislich nicht geschädigt. Eine falsche Sitzhaltung kann jedoch zu Beschwerden führen. Hier ist es wichtig, dass der Monitor in der Höhe verstellbar ist, um einen optimalen Blickwinkel herzustellen. Eine Wandhalterung kann ebenfalls auf Wunsch angewinkelt werden. Höhenverstellbarkeit und Neigungswinkel sind jedoch zweierlei Dinge.
  • Rahmenstärke: Ein dünner Rahmen zieht den Spieler mehr in die Welt der Games. Zudem entsteht mehr Platz auf dem Tisch. Diese Eigenschaft ist aber hauptsächlich dann wichtig, wenn mehrere Montiore zusammengeschlossen werden sollen. Ein dicker Rahmen würde in diesem Fall das Spielerlebnis im wahrsten Sinne des Wortes unterbrechen.
  • Größe: Die Anzeige ist hauptsächlich im gewohnten 16:9 im Angebot. Aber auch das 21:9 Kinoformat etabliert sich inzwischen. Hier wird eine größere Breite und somit ein weiteres Sichtfeld geboten. Auch Curved Displays sind im Kommen. Hier scheiden sich die Geister noch.

Unterschiedliche Panels: Darauf ist zu achten!

Das Panel, also das eigentliche Display, ist das Kernelement des Gaming Monitors. Hier wird für gewöhnlich zwischen den nachfolgend aufgeführten Grundtypen unterschieden.

Paneltyp Beschreibung
TN „Twisted Nematic“ lautet die Übersetzung aus dem Englischen. Es war lange Zeit der Standard unter den Bildschirmen. Die Herstellung verläuft preisgünstig und die Reaktionszeit lässt sich sehr gering halten. Als Kontra-Argument ist der schlechtere Sichtwinkel anzuführen. Wer von der Seite auf das Bild guckt, der stellt Veränderungen bei Kontrast und Farbe fest. Weiterentwicklungen laufen auch unter den Namen Triple Super Twisted (TSTN) oder Film-Super-Twisted (FST).
PVA Patterned Vertical Alignment wird dieses Panel genannt. Samsung gilt als Entwickler. Ähnlich wie beim MVA-Verfahren bestehen die Zellen der Bildpunkte aus Teilbereichen. Die Reaktionsgeschwindigkeit lag längere Zeit hinter den TN-Bildschirmen zurück. Mit der Einführung von S-PVA hat sich dies jedoch verbessert.
MVA Multi-domain Vertical Alignment wird die Abkürzung ausgeschrieben. Die Technik geht bereits auf das Jahr 1996 und auf die Firma Fujitsu zurück. Die Flüssigkristallmoleküle verhalten sich im ruhigen Zustand vertikal zum Substrat der Oberfläche. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist höher als bei den TN-Panels. Allerdings wurde derlei Beeinträchtigungen mit fortschreitender Entwicklung (P-MVA) verringert. Die Kontrastwerte sind hier fabelhaft, was eine hervorragende Bildbearbeitung erlaubt.
IPS In-Plane Switching ist eine Methode, welche bei Displays Verwendung findet, wo Elektroden auf einer Ebene nebeneinander angeordnet, parallel zur Oberfläche, stehen. Die Moleküle drehen sich unter Spannung. Hier kann von praktisch jedem Blickwinkel sehr gut gesehen werden. Seitlich können diese Panels gelegentlich einen kleinen Lilastich aufweisen. Die Weiterentwicklung sorgt hier für gute Werte in der Helligkeit, bei verringertem Stromverbrauch (im Vergleich zu früher). Es handelt sich um eine recht junge Bildschirmvariante, welche für Gamer geeignet ist.

Aber welches Panel ist nun für Computerspieler in Bezug auf den Gaming Monitor das Beste? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Den besten Kontrastwert bieten die MVA/PVA-Modelle. Beim Winkel des Blickfelds liegen diese, zusammen mit dem IPS Paneltyp gleichauf. Beim Stromverbrauch und der Reaktion führt nach wie vor das TN-Panel.

  • Achtung: Wird der Preis in die Betrachtung einbezogen, sind das TN- oder IPS-Display als Gaming Monitor die erste Wahl.

LED vs. LCD Computer Bildschirm

Eine Unterscheidung findet zwischen den LCD- und LED-Monitoren statt. Hier wird jedoch die Art der Hintergrundbeleuchtung beschrieben. Die verbauten Kristalle im Monitor, welche ihre Ausrichtung ändern können, sind dafür maßgeblich. „Liquid Crystal Display“ (LCD) arbeitet mit Flüssigkristallen. Elektrische Impulse sorgen für die Änderung der Ausrichtung. Auch der Begriff TFT (Thin-Film Transistor-Displ.) wird hierfür verwendet.

„Light Emitting Diode“ oder Leuchtdiode steht für LED. Es handelt sich technisch gesehen ebenfalls um einen LCD-Monitor, nur dass dieser anders beleuchtet wird. LEDs sparen Energie und sorgen zudem für die kräftigeren Farben. Auch bei der Anzeige von Schwarzwerten ist ein Vorteil zu erkennen. Zudem zeichnet diese Geräte eine flache Bauweise aus. LEDs sind für Spieler die bessere Wahl. Allerdings sollten LCDs über eine längere Haltbarkeit verfügen. Auch bei den Kosten sind sie preisgünstiger.

Diese Hersteller fertigen Gaming Monitore

Es gibt nicht den einen perfekten Spielemonitor. Unterschiedliche Marken sorgen für Konkurrenz. Dies erhöht die Qualität generell. Computerspieler verzweifeln bisweilen ein wenig an der großen Auswahl. Nachfolgend werden die bekanntesten und besten Hersteller vorgestellt. Zudem wird eines der Referenzmodelle vorgezeigt.

Hersteller/Marke Beschreibung Vorzeigemodell
Acer Eine große Auswahl an Displays steht bereit. Dabei werden unterschiedliche Durchmesser, sowie Features aufgenommen. Das Vorzeigemodell ist ein gebogener Monitor mit extra Breite. Predator Z35 Curved 35 Zoll (89 cm)
ASUS Computer Auch hier ist eine reichhaltige Anzahl von Gaming Monitoren zu finden. 27 Zoll ist die vorherrschende, derzeit aber auch die gefragteste, Größe. Das nebenstehende Produkt ist ein 4K Display, mit Nvidia G-Sync und IPS-Technologie. Er wurde gesondert für die naturgetreue Anzeige bei Spielen gefertigt. ROG PG27AQ 68,6 cm (27 Zoll)
BenQ Bei den vorrätigen Modellen sind die Unterschiede oftmals im Detail zu suchen. Hierbei haben Interessenten auch die kleinen Unterschiede beim Aufbau des Standfußes zu berücksichtigen. Das Vorzeigemodell besticht mit seiner unglaublichen Reaktionszeit. XL2730Z 68,58 cm (27 Zoll)
Dell Die Marke ist auch bei anderen Geräten und nicht nur beim Gaming Monitor für Qualität bekannt. Es stehen nur wenige Produkte aus dem Bereich Spiele-Monitore zur Verfügung. Das aufgeführte Modell ist sehr groß. Einige Käufer klagen über leichtes Bleeding (hierbei sind Lichthöfe an den Ecken gemeint, die zumeist im Dunkeln zu erkennen sind). Dell UltraSharp U3415W (34 Zoll) Monitor – Curved
LG Electronics Ein bekannter Hersteller aus Südkorea, welcher auch bei Fernsehern mit seinem Bildschirmen überzeugen kann. Die Auswahl ist gut. Zudem gehört LG zu den Marken, welche zwischen den 27 und 35, noch einen 29 Zoll „Zwischenschritt“ eingelegt haben. LG 29UM67-P 73,7 cm (29 Zoll) mit Spielemodus
Philips Dieser Elektronikkonzern betitelt seine Displays gesondert als Gaming Monitor. Über 27 Zoll wird hier kein Produkt geboten. Das neueste Produkt ist aus dem Jahr 2014. Beachtlich ist die schnelle Response des vorgezeigten Geräts. 272G5DYEB/00 68,6 cm (27 Zoll)
Samsung Ein weiteres Südkoreanisches Unternehmen, welches seit Jahren erfolgreich Monitore fertigt. Qualität und Haltbarkeit sind sehr gut. Das verlinkte Produkt wird in 21:9 ausgeliefert. S34E790C Curved 34 Zoll Auflösung 3.440 x 1.440 Pixel

Die gesondert erwähnten Monitore sind nicht als allgemeingültige Empfehlung zu verstehen. Es wurden hauptsächlich die Modelle herausgesucht, welche grafisch und in Spielen am ehesten überzeugen können. Dabei wurde auch auf die technische Referenz geachtet, was dafür gesorgt hat, dass die Spielebildschirme alle ein gewisses Preisniveau erreicht haben. Wie eingangs aufgeführt, sind zahlreiche Geräte in unterschiedlichen Größen für das Gaming geeignet.

Eigene Meinung: Bei mir sind zwei Samsung SyncMaster (P2770 und S27B350) im Einsatz. Diese leisten jeweils seit Jahren gute Dienste und haben auch heute noch eine gehobene Qualität. Technisch sind sie nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ich persönlich könnte mir ein größeres Display durchaus vorstellen, kann die Marke und das erwähnte Produkt aber empfehlen.

Weitere Begriffe mit Bezug zum Gaming Monitor

Abschließend haben es einige Wörter verdient, etwas näher erklärt zu werden. Wer die Produktbeschreibungen im Sektor Gaming Monitor aufmerksam liest, wird zweifelsfrei über mehrere dieser Begrifflichkeiten stolpern.

  • Full-HD: Dieser Begriff bezieht sich nicht nur beim Gaming Monitor auf die Auflösung. Mit vollständigem HD beläuft sich diese auf 1.920 x 1.080 Pixel. Die Bezeichnung dient auch der Abgrenzung zum HD-Ready, welches eine Darstellung von 1.280 x 720 Bildpunkten erlaubt. Ultra-HD ist mit 4K identisch und bietet ein Bild mit 3.840 x 2.160 Pixeln.
  • VGA: Video Graphics Array ist eine Technik, die heute nicht mehr aktuell ist. Früher wurden die Monitore über entsprechende Schnittstellen mit der Grafikkarte verbunden. Alte Projektoren greifen noch immer auf diese Technologie zurück. Für die Verbindung sind häufig Adapter notwendig.
  • DVI: Das Digital Video Interface ist der aktuelle Standard bei der Verbindung zwischen Rechner und Monitor. Hohe Auflösungen werden durch den TMDS-Standard ermöglicht. Es handelt sich hierbei um die Steckverbindungen, welche auf der einen Seite den langen Stab und weiterhin drei Reihen mit je acht Pins vorweisen.
  • HDMI: High Definition Multimedia Interface lautet das Wort ausgeschrieben. Es handelt sich um eine Schnittstelle zur Übertragung von Ton und Bild. Entsprechend ausgestattete Computer können auch mit einem Fernseher als Home-Theater-PC verbunden werden.
  • DisplayPort: Moderne Displays und Grafikkarten setzen immer mehr auf dieses Verfahren. Anzeigen bis 5.120 x 2.880 Bildpunkte sind möglich. Sogar 8K Übertragungen wurden vereinzelt realisiert. Zudem ist es möglich USB-Verbindungen, ohne weiteres Kabel, zu implementieren. Eine 3D-Übertragung ist, ebenso wie bei HDMI, möglich.
  • Bildschirmdiagonale: Ebenso wie beim Fernsehgerät wird die Größe beim Computer-Display in der Diagonalen angegeben. Die Angabe wird in Zoll und Zentimetern hinterlegt.
  • Black Equalizer: Eine Technik von BenQ, welche sich insbesondere im Dunkeln bemerkbar macht. Wer sich bei Shootern in dunklen Ecken versteckt oder bei Rennspielen gerne nachts fährt, der wird sich über die Bildqualität freuen.
  • Smart Scaling: Erneut ist es BenQ, wo hier die Bildschirm-Skalierung auf das gewünschte Format möglich ist.
  • Widescreen: Hier sind besonders breite Bildschirme gemeint. Diese haben für gewöhnlich ein 16:9 Anzeige. Neue Modelle werden aber bereits in 21:9 hergestellt.
  • NVIDIA G-Sync: Diese Bildschirmtechnologie wurde gesondert fürs Spielen entwickelt. Die Bildwiederholungsrage wird synchronisiert. Dadurch werden Latenzen und Ruckeln bestmöglich verhindert, um ein scharfes und flüssiges Spielerlebnis zu bieten.
  • AMD FreeSync: Diese Entwicklung ist mit dem vorangestellten Verfahren von NVIDIA vergleichbar.

Zusätzliche Begrifflichkeiten werden bei Bedarf aufgenommen. Beim Kauf von einem Gaming Monitor ist zudem darauf zu achten, dass die notwendigen Kabel mitgeliefert werden.